Sex-Krimi

(Eine Nacktgeschichte)

Vorwort:
Nackt sind wir gekommen, nackt werden wir einst gehen.
Und bis dahin, wissen wir uns gut versteckt.


Schweißgebadet saß er auf der Bettkante. Seine zitternden Hände griffen nach den Zigaretten und Feuerzeug. Mit geschlossenen Augen genoss er den ersten Zug. Die Stille um ihn herum machte das leise Rauschen in seinen Ohren zu einer tosenden Brandung.
Er drehte sich um und sah auf ihren wohlgeformten Körper. Ein Lächeln durchbrach den stumpfen Glanz seiner Augen und er beobachtete ihr glattes Gesicht, das so still und blass im Halbdunkel schimmerte.
Sein Blick strich sanft über ihren schmalen Hals, hinunter bis zu den, so perfekt gerundeten Brüsten. Mit einer Hand berührte er ihren flachen Bauch. Sie war schon kalt.
Er drehte sie um und streichelte die Ebenen ihres makelosen Rückens, bis hoch zu den Schultern wo seine Finger behutsam in ihr seidiges Haar glitten.
Sein Griff wurde fester und langsam zog er ihren Kopf zu sich heran. Er blickte in ihre starren Augen. Ein Schleier von Rauch drängte sich zwischen ihre Gesichter und seine heisere Stimme zeriss die Stille die eben noch so wohltuend auf ihnen lag:

“Na, ... wie war's? Liebst Du mich noch?“

Sie antwortete nicht.
Er ließ sie ins Bett zurückfallen und überlegte ob er sie über Nacht so liegen lassen sollte. Aber der Gedanke die Nacht Arm in Arm mit ihr zu verbringen erschien ihm dann doch zu albern, zog den Stöpsel und verstaute sie wieder in dem alten, unauffälligen Schuhkarton.

Ende ---

Autor: Ronald Janowski © 1996 - 2019







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